Archiv der 'Botenstoffe' Kategorie

Ich liebe, liebe, liebe Dich

Ich liebe, liebe, liebe Dich.
Nein, ich, ich verstell mich nicht.
Ich liebe alle deine Sparten,
und verworrenen Lebensarten.
Ich liebe deinen Duft,
der so lang liegt noch in der Luft.
Ich liebe es, dich zu Lieben,
mich für dich vollends zu biegen.
Ich liebe jeden Reim, und jeden Vers,
Ich liebe jeden noch so kleinen Schmerz.
Ich liebe, liebe, liebe Dich.
Und Du, Du verstellst […]


Die kleine Elfe

Die kleine Elfe war so jung,
und flog in ihrem Nest herum.
Sie dachte immer zu wie gern,
wäre ich doch fern,
auf einem andren Stern.
Fern von allem Wundersamen,
allem Glitzern,
allen Gaben.
Immer zu da muss ich lachen,
fröhlich sein, nie gemein.
Hinfort möchte ich schweben,
mal was Neues erleben.
Zerreißen und zerbeißen,
zertreten und zerschmeißen.
Ich möchte richtig böse sein,
und nicht mehr lieb,
nein, nicht mehr klein.
ich […]


Unerwartet

Unerwartet.
Und doch gestartet,
auf den Weg,
auf die Reise,
in mein Herz,
so voller Schmerz.
Und doch,
unerwartet.
Gestartet.
Deine Reise,
in mein Zentrum.
Zerbröckelt die Fassade,
Zerbröckelt mein Schein.
Wollt ich doch nur stark für dich sein.
Und nun verletzlich.
Widersetz ich mich.
Dem Widerstand.
Meine Seele in deiner Hand..
Wollt ich mich doch entziehen
Dir und meinen Gefühlen entfliehen.
Wollt ich doch nicht haben.
Was Du mir gibst.
Wolltest auch Du doch nicht.
Wenn Du […]


5 Minuten Erleuchtung bitte!

Mein virtuelles Ich liegt brach; denn es kam der Tag an dem ich all den digitalen Scheiß vergaß, meinem kubistischen Zimmerchen den Rücken kehrte und unverhohlen im Schneetreiben die Natur verehrte. Es war bitter kalt, aber wahr. Ich stand, ohne Halt, auf dem Glatteis so da. Ein eisig Windchen umwehte mich heftig mit Eisflocken gespickt, […]


Rochade

Ich sehe
und dann wieder nicht
das Dunkel
aber auch das Licht
Ich fühle
und dann wieder nicht
das Graue
und meinen Verzicht
Ich lebe
und dann wieder nicht
die Spannung
doch auch ihr Gewicht
Erahne
doch das nicht zu sehr
den Morgen
vermisse ihn mehr


Vom Ende der Anständigkeit

 
Vom Ende der Anständigkeit

Ich hörte im Fernsehen von deinem Tod
Der Sprecher er wirkte ein wenig bedrückt
Er sagte dein Leben war lang schon bedroht
Von Krankheit dein Antlitz schon gänzlich entrückt
In Sorge um dich war ich schon manches Mal
Stets sagte man mir doch es ginge dir gut
Der goldene Schuss endete wohl fatal
Das Gift ließ dich fliegen und […]


Glaube

Glaube
Geboren Kind der Herrlichkeit
Und Gleicher unter Gleichen
Ein Ende der Unendlichkeit
Auch du kannst es erreichen
 
Nur deine Seele muss dran glauben
 
Habe Vertrauen in die Macht
Sie kann dir alles geben
Froh sei dann wenn der Fremde lacht
Sein Wein sind deine Reben
 
Nur deine Seele muss dran glauben
 
Ich nehme dir was du schon hast
Und mache es mein Eigen
Denn was ist dein […]


Bald (Ein Dinner der Betroffenheit)

Werden wir verlegenes Schweigen essen?
In unseren Gesichtern lesen?
Aus Missverständnissen ein zerknülltes Blatt Papier formen,
um es verärgert in eine Ecke zu werfen?
-
Werden wir unserer Asynchronität zum Opfer fallen?
Aus den Steigbügeln kippen?
Zuflucht in der Virtuosität unserer Gewohnheiten finden,
um der Bedrängnis den Rücken zu kehren?
-
Werden wir gemeinsam eine Blume auf unser Grab legen?
Was werden wir?
Werden wir kämpfen, ein […]


Pflichtbesuch

Du schläfst seit einer Weile schon
die Hände kalt und taub.
Starre Blüten über dir
und Schritte schnell und laut.
Du schläfst seit einer Weile schon
die Augen müde geschlossen
über dir Sonne und Mond
und keine Tränen vergossen.
Du schläfst seit einer Weile schon
der Mund gewohnheitsstill.
Lippen zeigen ein kneifendes Muss
und niemals Möchte und  Will.
Du schliefst dein ganzes Leben schon
bewerkendes Geschmück.
Das Ende nahm […]


Zeitreise

Wo ist es hin?
Das Licht der Straßenlaterne.
Einst mit großer Vorsicht
in der Nacht entfacht.
Deren Licht den Weg erhellte.
Das Geknister in durchbrochener Stille.
Sicherheit versprach.
 
Kein Ripper konnte Angst verbreiten
in Londons Straßen.
Sobald das Licht entzündet war.
Und im Schatten der Laterne
Jemand wartete.
 
Zeit kann keine Ziegel brennen,
Sand wieder zu Felsen machen,
Leinen knüpfen, Briefe schreiben.
 
Wie der Schatten uns umarmte,
als wir uns im […]


Fremd(w)ort

Vor dem Uns zum Du: Gibt es ein Leben nach dem Ich?


Abfluss

Hebe die Hand und sage ganz ehrlich,
wie ist dir dein Leben,
eher leicht oder schwerlich?
meine Blogruine ist in neuem Gewand
vielleicht auch für andere interresant?
relaunchgermany.org


Im Vorbeigehen

Bin gekommen um zu tun
was vor Zeiten ich schon wollte.
Find doch keine Zeit zu ruh’n,
was viel öfter ich doch sollte.
 
Eilig seh ich mich hier um,
les’ die Zeilen schnell im nu.
Viel zu lange war ich stumm,
sende einen Gruß Dir zu.
 
Liebe Grüße
Andreas


Express

Heute in der Post hab ich dich aufgegeben.


Autoaggression

Wenn dies’ und jene Leidenschaft
mal Leiden schafft,
dann ist die wunderbarste Kunst,
es zu verschweigen.
Wenn du dann übers Leiden wachst,
weil’s glücklich macht,
dann ist es wirklich nur Vernunft,
sie mir zu zeigen…
…deine Melancholie der Ausweglosigkeit.