Archiv vom Dezember 2006

Existiert das Schicksal?

Nein.
Wir schmieden unser Glück selbst, und zwar umso eher, als wir das Glück haben, einander überhaupt zu begegnen.
*schmunzel*
Ein Widerspruch?


Runder Mond

Runder Mond, ich spüre dich,
du schaust mir immer zu.
Hast den Wunsch verinnerlicht
zu wissen, was ich tu?
Siehst mich schweben durch den Tag,
in Einsamkeit verhüllt?
Wo ist jedoch, bitte sag,
die Sehnsucht, die mich stillt?
Siehst du auch die Liebe,
die verzehret meinen Sinn?
Haust gar Anthropophagie
in meinem Herzen drin?
Runder Mond, beguckst du mich,
von deinem hohen Turm?
Sicher siehst du mein Gesicht,
doch siehst […]


dasein ist…

…da sein.
und nicht:
das ein(e mal nicht).


Vermiss dich. Vermiss dich nicht. Vermiss dich. Verm…

Im Nebel stehend,
Säbel ziehend
kämpf ich mich zu dir!
Oh! Klinge wehend,
fuchtelt fliehend.
Spür ‘ne Angst in mir.
Respekt zur Liebe
neckt die Triebe,
hab dich im Visier…
…und kämpf ins Leere.
Dumpf ich höre:
‚Warum bist nicht hier?’


Ich brauche Zucker

Manchmal, wenn ich im Zug size, es regnet und an der Aussenseite des Fensters die Regentropfen entgegen der Fahrtrichtung verwischen, wenn mein Bewusstsein in der vorbeirauschenden Landschaft langsam entgleitet und ich im Zustand gedankenloser Zerstreuung unter der Last meiner Würdelosigkeit zu ersticken drohe, wenn ich gemeinsam mit dem Himmel weinen möchte und es nicht kann, […]