Archiv vom Januar 2013

Rest

Go ahead,
I’ve been hurt too much,
too often,
in different ways.
I’m tired of all the ‘mays’,
I’ve listened to.
Not he, not she,
Nor you
Have ever been good to me.
Fortunately,
that is what I now can see.
I need a break,
to rest.
To distance all
the fake.
To take
- Time.


Auseinander

Meistens fängt es an mit
“Wir haben uns auseinander gelebt.”
Aber dieses Mal nicht.
Denn du hast gelebt,
ich bin auseinander
gebrochen.
Haben einander
so vieles
versprochen -
doch konntest auch nicht eins davon halten.
Sagtest an mir würde es liegen,
an meinem Verhalten.
Fing an mich zu verbiegen,
um dich doch zu halten.
Und trotzdem
schaust mich an, als wäre ich hier Schuld,
dabei konnte jeder sehen,
ich hatte unendlich viel […]


Die wilde Dreizehn

Gehen drei Menschen in ein leeres Haus.
Dann Schiesserei in Saus und Braus.
Es sterben siebzehn.
Wie viele nun rein gehn,
wenn einer will raus?


Nun

Du Zeit
Kaust rückwärts am Klang der Sehnsucht,
Wirfst wattige Tränen aus, befaserte Schreie,
Zerscherbst Vollendungen gefühlten Glücks,
Hemmst Geburt durch begrenzten Raum,
Blickst ins Kartenblatt aller Ideen,
Stiehlst, und machst dich davon in deine Unendlichkeit.
Dem Menschen die Rastlosigkeit.