Schaukelreiter

“Papa schubs mich,
schaukeln will ich.
Komm doch endlich.
mach, beeil dich.”

Rauf und runter,
immer munter,
und noch bunter,
nicht mehr runter.

Hin und her,
immer mehr,
es freut sie sehr.
Ich kann nicht mehr.

Vor, zurück,
oh, welch ein Glück,
und noch ein Stück.
Ich brauch ‘ne Krück’.

Noch mal rauf,
in einem Lauf.
Ich geb’ bald auf,
die Haare rauf’.

Mit viel Schwung,
und ohne Sprung,
das hält sie jung.
Mir pfeift die Lung’.

Immer weiter,
Schaukelreiter,
froh und heiter.
“Ich will weiter!”

Mal im Stehen,
auch mal drehen.
“Ich will gehen,
muß ich flehen?”

“Kommt mal trinken.
Nein, nicht winken
mit der Linken!”
Mut am Sinken.

Noch kein Ende,
ganz behende
nächste Wende.
Gebet ich sende.

Doch zum Schluss,
wie’s kommen muss,
der Überdruss.
Oh, welch Genuss.



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