Traumblume im Niemandsgarten

Lose nicht am Wegesrand
und auch nicht an der Mauer:
Keine Suche hält dir stand,
wenn sie nicht ist von Dauer.

Zwischen Weißdorn und dem Klee
und auch den alten Eichen,
find ich haufenweise Tee,
jedoch nicht deinesgleichen.

Auch im Zaubersäbelmoos
und Lotusbeet ich stehe,
blicke leis’ – ganz atemlos
umher, als spürt’ ich Nähe.

Plötzlich dann die Hoffnung bricht:
Bist nicht von dieser Welt!
Denn: Was mir mein Traum verspricht,
er nur im Traume hält.



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  1. :::::::::::::::::::::

    ich wollt´ ich wär von dieser welt
    und s´wär nicht nur im traume,
    dann könnt ich geben dir was hält:
    das wort der elben und der faune.