Die Triebe

Die Triebe

Die Triebe treiben.
Treiben die Leiden.
Aneinander reiben
Miteinander schweigen.
Miteinander schreien.
Miteinander sein.

Die Triebe treiben.
Treiben die Leiden.
Treiben das Leid.
Im roten Kleid.
Im roten Licht.
Schließt sich die Tür.
Du bist bei mir.

Die Triebe treiben.
Und wir reiben.
Wir reiben und reimen.
Liegen und schweigen.
Liegen und schreien.
Ach könnts doch ewig so sein.

Die Triebe treiben.
Sie verleiten.
Uns zu tun.
Was nicht richtig ist.
Und im roten Licht.
Sehe ich dein Gesicht.
Sehe deinen Schein.
Ach könnts doch ewig so sein.

Doch es sind nur die Triebe.
Es ist keine Liebe.
Es ist nur der Schein.
Ein Schleier der Lüge.



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  1. Odi pus

    Auf und nieder streifen meine Glieder
    wiegen sich im Traum
    vertraut und immer wieder -
    zerrissen
    verzerrt und entehrt
    gehalten von dir
    fest im Griff.
    Und dann lösen sie sich
    sind frei und schwerelos
    entlassen im luftleeren Raum
    schweben hinweg
    über Felder über Wiesen -
    nur ein Traum.
    Und dennoch hinterließen
    sie ein Loch
    im Herzen
    - doch
    es sind die Glieder
    deine, meine
    fügen sich zusammen
    nie wieder
    wirklich.
    ja, leide
    und falle tief
    umgürtet von dir.