Nein

Nein
Zigaretten Stummel
Gefummel
Im Kerzenschein
Zusammen
Und doch alleine sein
Roter Wein
Rotes Kleid
Endloses Leid
Zusammen
Und doch allein
Bist Du mein?
Wirst Du es auch morgen noch sein?
Nein.


Poetry

Poetry
Poetry
There to be
Only for me
I write this down
Wishing you weren’t in another town
Wishing you´d be around
Wishing to kiss you
Wishing I wouldn’t  miss you
Poetry
There to be
Only for me
To make me feel
To make me heal
Wishing you´d be around
Wishing to hear the sound
Of your voice
Your voice and your kissing
I wish I wouldn’t be missing…
Poetry


Verlässlich

Verlässlichkeit im erdigen Gewand
ein Leben lang starkes Band
Wie ein immer wieder kehrendes
Blätterkleid
Der Duft einer Rose
Wie die Sonne am Morgen alles in
goldenes Licht taucht
Flüchtig
Wind-Schatten-Malerei
auf dem bemoosten Gartenzaun
Regennasse Straßen
Kinderlachen im Wind verweht
flüchtiger Augenblick
Bahnhof der Gefühle
ein Augenblick im Gewühle


Veränderung

Du wachst auf und auf einmal ist da niemand mehr, der für dich da ist, den du liebst. Aber du wirst trotztdem wahrgenommen von Menschen, die dich sehen, allerdings nicht als du selbst, sondern nur als einer von vielen. Du sitzt alleine da und fragst dich, warum die, die du liebst, gehen mussten und du […]


Lecker

Ich bestellte fünf Crevetten, die sich dann für mich in Schale geschmissen hatten …


Rest

Go ahead,
I’ve been hurt too much,
too often,
in different ways.
I’m tired of all the ‘mays’,
I’ve listened to.
Not he, not she,
Nor you
Have ever been good to me.
Fortunately,
that is what I now can see.
I need a break,
to rest.
To distance all
the fake.
To take
- Time.


Auseinander

Meistens fängt es an mit
“Wir haben uns auseinander gelebt.”
Aber dieses Mal nicht.
Denn du hast gelebt,
ich bin auseinander
gebrochen.
Haben einander
so vieles
versprochen -
doch konntest auch nicht eins davon halten.
Sagtest an mir würde es liegen,
an meinem Verhalten.
Fing an mich zu verbiegen,
um dich doch zu halten.
Und trotzdem
schaust mich an, als wäre ich hier Schuld,
dabei konnte jeder sehen,
ich hatte unendlich viel […]


Die wilde Dreizehn

Gehen drei Menschen in ein leeres Haus.
Dann Schiesserei in Saus und Braus.
Es sterben siebzehn.
Wie viele nun rein gehn,
wenn einer will raus?


Nun

Du Zeit
Kaust rückwärts am Klang der Sehnsucht,
Wirfst wattige Tränen aus, befaserte Schreie,
Zerscherbst Vollendungen gefühlten Glücks,
Hemmst Geburt durch begrenzten Raum,
Blickst ins Kartenblatt aller Ideen,
Stiehlst, und machst dich davon in deine Unendlichkeit.
Dem Menschen die Rastlosigkeit.


5 Minuten Erleuchtung bitte!

Mein virtuelles Ich liegt brach; denn es kam der Tag an dem ich all den digitalen Scheiß vergaß, meinem kubistischen Zimmerchen den Rücken kehrte und unverhohlen im Schneetreiben die Natur verehrte. Es war bitter kalt, aber wahr. Ich stand, ohne Halt, auf dem Glatteis so da. Ein eisig Windchen umwehte mich heftig mit Eisflocken gespickt, […]


Herbstlaut

Kalter Wind beisst Stück für Stück
Die Blätter vom Baum
Des Laubbläsers Glück
Welch Traum!
-
Freude küsst den schrägen Mann
Vorüber die Zeit
Vom blühenden Bann
Befreit!
-
Knattern, Rattern, Laut und Lärm
Durchstreift jetzt den Park
Dein Krachen, dein Stern
So stark!
-
Dröhnend Föhn braust auch – juhu!
Durch Wiese und Heck’
Die Stille hört zu
Erschreckt?
-
Ruhe ist nicht angesagt
Im farbigen Laub
Dein Wunsch sei vertagt
Werd taub!


Rochade

Ich sehe
und dann wieder nicht
das Dunkel
aber auch das Licht
Ich fühle
und dann wieder nicht
das Graue
und meinen Verzicht
Ich lebe
und dann wieder nicht
die Spannung
doch auch ihr Gewicht
Erahne
doch das nicht zu sehr
den Morgen
vermisse ihn mehr


Vom Ende der Anständigkeit

 
Vom Ende der Anständigkeit

Ich hörte im Fernsehen von deinem Tod
Der Sprecher er wirkte ein wenig bedrückt
Er sagte dein Leben war lang schon bedroht
Von Krankheit dein Antlitz schon gänzlich entrückt
In Sorge um dich war ich schon manches Mal
Stets sagte man mir doch es ginge dir gut
Der goldene Schuss endete wohl fatal
Das Gift ließ dich fliegen und […]


Schuldig

Schuldig
 
Ich bin ein Bild ich bin ein Wort
Ich bin der Geist von diesem Ort
Gebunden an den Feuersturm
Erbaut man mir den hohen Turm
Der nicht vergisst der niemals schweigt
Dem Sünde aus dem Schoße steigt
Ist mir der Spiegel ein Verlies
Dort wo man mich ins Leben stieß
Werd’ ich vom Zahn der Zeit durchbohrt
 
Der Geist der Toten darf nicht ruhn
Ihr […]


Glaube

Glaube
Geboren Kind der Herrlichkeit
Und Gleicher unter Gleichen
Ein Ende der Unendlichkeit
Auch du kannst es erreichen
 
Nur deine Seele muss dran glauben
 
Habe Vertrauen in die Macht
Sie kann dir alles geben
Froh sei dann wenn der Fremde lacht
Sein Wein sind deine Reben
 
Nur deine Seele muss dran glauben
 
Ich nehme dir was du schon hast
Und mache es mein Eigen
Denn was ist dein […]